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Kartellstreit zwischen Intel und AMD beigelegt - Intel zahlt

Dieser Inhalt wurde am 12. November 2009 - 17:26 publiziert
(Keystone-SDA)

San Francisco - Der weltgrösste Chiphersteller Intel und sein Erzrivale AMD haben ihren Kartellstreit beigelegt. Intel werde AMD 1,25 Mrd. Dollar zahlen, teilten die beiden US-Konzerne mit.
AMD werde Gerichtsverfahren in den USA und in Japan stoppen sowie Kartellbeschwerden weltweit fallenlassen. Zudem sei ein auf fünf Jahre angelegter Vertrag zur wechselseitigen Vergabe von Lizenzen geschlossen worden. AMD erklärte, die Vereinbarung mit Intel markiere einen Wechsel "vom Krieg zum Frieden". Trotzdem ersuche man die internationalen Kartellbehörden weiter um Wachsamkeit.
Wegen der Zahlung an AMD aktualisierte Intel seinen Ausblick auf das Schlussquartal. Die Ausgaben würden sich im letzten Vierteljahr dadurch auf 4,2 Mrd. Dollar belaufen statt wie bisher geplant auf 2,9 Mrd. Dollar.
Neben der Europäischen Kommission und Kartellbehörden in Asien hat auch die New Yorker Staatsanwaltschaft Intel ins Visier genommen. Bei den Ermittlungen geht es darum, ob der US-Konzern in rechtswidriger Weise versucht, Konkurrenten zu verdrängen und damit seine Monopolstellung bei Mikroprozessoren für PCs zu sichern. Die EU hatte Intel für den unzulässigen Preiskampf gegen AMD im Mai ein Rekordbussgeld von 1,06 Mrd. Euro auferlegt.

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