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Ungeachtet eines gerichtlichen Verbots und des Widerstands aus Madrid will die Regierung in Katalonien über die Unabhängigkeit abstimmen lassen. In den über 2300 Wahllokalen sollen am Sonntag solche Urnen stehen.

Keystone/EPA EFE/ANDREU DALMAU

(sda-ats)

Ungeachtet des Verbots des Verfassungsgerichts und des Widerstands aus Madrid will die Regionalregierung in Katalonien beim Unabhängigkeitsreferendum am Sonntag 2315 Wahllokale öffnen lassen. Die Abstimmung findet zwischen 9 und 20 Uhr statt.

Das sagte Regierungssprecher Jordi Turull am Freitag. Insgesamt sind mehr als 5,3 Millionen Katalanen aufgerufen, über die Abspaltung der wirtschaftsstarken Region abzustimmen. Die Zentralregierung versucht weiter, die Befragung mit allen Mitteln zu verhindern. Was genau am Wahltag geschehen wird, wagt deshalb niemand vorherzusagen.

Erst am Donnerstag hatte die spanische Polizei bei Hausdurchsuchungen erneut 2,5 Millionen Wahlzettel sichergestellt. Bei Dutzenden Razzien hatten Sicherheitsbeamte bereits in der vergangenen Woche mehrere Millionen Stimmzettel und 1,5 Millionen Wahlplakate beschlagnahmt. Bürger in Katalonien erklärten aber, dies stelle kein Problem dar, sie würden einfach neues Material drucken.

Bürgerkomitees, die sich für die Durchführung der Volksabstimmung einsetzen, forderten die Bevölkerung auf, schon ab diesem Freitag Schulen und andere Gebäude zu besetzen, die als Wahllokale dienen sollen. So solle sichergestellt werden, dass die paramilitärische Polizeieinheit Guardia Civil die Wähler am Sonntag nicht am Eintritt in die Gebäude hindern könne, berichtete die Zeitung "El Mundo".

Madrid hat zahlreiche Sicherheitskräfte in die Region entsandt, darunter auch die ihr unterstellte Guardia Civil.

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SDA-ATS