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Katastrophenereignisse haben im vergangenen Jahr weltweit Schäden von 45 Milliarden Dollar verursacht. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr (81 Milliarden Dollar).

Den wirtschaftlichen Gesamtschaden beziffert der Rückversicherer Swiss Re in seiner am Mittwoch veröffentlichten Sigma-Studie auf 140 Milliarden Dollar. Diese Zahl liegt deutlich unter jener im Vorjahr (196 Milliarden Dollar). Der Zehnjahresdurchschnitt liegt mit 190 Milliarden Dollar ebenfalls höher.

Hingegen gab es mit 26'000 Menschen deutlich mehr Katastrophenopfer als im Vorjahr (14'000). Am stärksten betroffen war Asien. Durch den Taifun Haiyan auf den Philippinen verloren rund 7500 Menschen ihr Leben, 4 Millionen wurden obdachlos. Die zweitgrösste humanitäre Katastrophe waren die Überschwemmungen in Indien.

In Europa waren die Überschwemmungen in Deutschland, Tschechien, Ungarn und Polen im Mai sowie die Hagelstürme in Deutschland und Frankreich Ende Juli die grössten Naturkatastrophen. Der wirtschaftliche Schaden beträgt 4,1 Milliarden Dollar respektive 3,8 Milliarden Dollar.

In den letzten 40 Jahren habe die Differenz zwischen dem Gesamtschaden und dem versicherten Schaden generell zugenommen, schreibt Swiss Re. Das bedeutet, dass es mehr Schäden gibt, die nicht versichert sind.

Ohne Massnahmen, beispielsweise der Reduktion der Treibhausgasemissionen, rechnen die Experten in Zukunft mit häufigeren extremeren Wetterbedingungen und Katastrophen.

SDA-ATS