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Kaum noch Hoffnung nach Geröll- und Schlammlawine auf Philippinen

Für 21 nach einem Erdrutsch auf den Philippinen vermisste Bewohner einer Goldgräbersiedlung hat am Samstag kaum noch Hoffnung auf Überleben bestanden. Mindestens drei Menschen kamen nach offiziellen Angaben bei dem Unglück am Freitag ums Leben.

Rettungskräfte gruben mit Schaufeln und zum Teil blossen Händen nach den Verschütteten. Elf Menschen konnten gerettet werden.

Ein Bergmann, der lebend aus dem Geröll geborgen wurde, erklärte, er wisse um die Gefahren, könne es sich aber nicht leisten, die Arbeit in der Mine aufzugeben.

Nach Angaben von Provinzgouverneur Arturo Uy wurden bei dem Erdrutsch am frühen Morgen Hütten und Zelte im Bergbaudorf Kingking unter 30 Metern Schlamm und Felsen verschüttet, während Bergleute und ihre Familien dort schliefen. Markante Punkte wie Eingänge zu den Minen, die bei der Suche nach Verschütteten helfen könnten, wurden ebenfalls unter Geröll begraben.

Nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde Pantukan, auf deren Gebiet das Dorf Kingking liegt, trafen am Samstag ein Bagger und ein Bulldozer in der abgelegenen Region ein, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen.

Gouverneur Uy sagte, nach einem ähnlichen Erdrutsch vor zwei Jahren hätten Bewohner ein Memorandum unterzeichnet, dort keine Hütten mehr zu bauen. Einige hätten sich aber nicht daran gehalten. "Es ist illegal, aber wir können ihr Vorgehen nicht stoppen", sagte Uy über die Bergleute, die in den engen, gefährlichen Minenschächten nach Gold graben.

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