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Kein 100-m-Duell der Supersprinter

Leichtathletik - An der Ende August beginnenden WM in Daegu wird es über 100 m kein Duell zwischen Usain Bolt und Tyson Gay geben.
Gay musste Problemen mit der rechten Hüfte und den Adduktoren auf den Start bei den US Trials in Eugene verzichten und wird deshalb in Südkorea nicht starten können. Nach Gays Forfait sicherten sich Walter Dix, Justin Gattlin und Michael Rodgers die Teilnahmeberechtigung an den Titelkämpfen in Daegu. Dix, an den Olympischen Spielen 2008 in Peking Gewinner der Bronzemedaille über 100 und 200 m, siegte im Final in 9,94 Sekunden. Mit einem Hundertstel Rückstand lief Gattlin ins Ziel. Der Olympiasieger 2004 deutete damit an, dass mit ihm nach abgesessener vierjähriger Sperre wegen Dopingmissbrauchs wieder zu rechnen ist. Rodgers blieb ebenfalls noch knapp unter der 10-Sekunden-Marke (9,99).
Das Reglement des amerikanischen Leichtathletik-Verbandes mit dem Passus, dass die Startplätze an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen an die erstklassierten drei Athleten jeder Disziplin bei den Trials gehen, macht auch für Sprintstar Gay keine Ausnahme: Der mit 9,79 Sekunden schnellste Mann in diesem Jahr wird Weltrekordhalter Bolt auf WM-Ebene nicht herausfordern können.
Auch der Zehnkampf forderte ein prominentes Opfer. Olympiasieger Bryan Clay zog sich bei einem Sturz über 110 m Hürden eine Wadenverletzung zu und musste den Wettkampf aufgeben.
Bei den jamaikanischen Meisterschaften ist auch Usain Bolt lediglich Zuschauer. Der dreifache Olympiasieger 2008, der als Weltmeister in den Prüfungen über 100 und 200 m in Südkorea einen fixen Startplatz hat, verzichtete aus freien Stücken auf den Start in Kingston. Über 100 m siegte Asafa Powell vor Yohan Blake und Steve Mullings.

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