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Der Weltverband FIFA streicht seinem gesperrten Präsidenten Sepp Blatter Teile seiner Vergütung. Er bekommt keine Bonuszahlungen mehr.

Die Audit- und Compliance-Kommission der FIFA ist der Ansicht, dass der Walliser seinen Kontrollaufgaben gegenüber dem inzwischen fristlos entlassenen Generalsekretär Jérôme Valcke nicht nachgekommen ist. "Die Aufsichtspflicht ist in den Zielvereinbarungen der Bonuszahlungen explizit aufgelistet. Die Entschädigungskommission hat an ihrer letzten Sitzung deshalb entschieden, keine weitere Bonuszahlung an Herrn Blatter mehr vorzunehmen", sagte Andreas Bantel als Sprecher der Kommission der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Ungeachtet der jüngst verhängten Sperre von acht Jahren wird Blatter aber weiterhin von der FIFA bezahlt. "Herr Blatter ist bis zur Wahl des neuen Präsidenten am 26. Februar 2016 der gewählte Präsident und hat gemäss Vertrag Anspruch auf seine Bezüge", teilte die Audit-Kommission mit.

Valcke, der seit Juni 2007 als Generalsekretär Blatters rechte Hand war, wird Korruption vorgeworfen. Die amerikanische Justiz verdächtigt den 55-Jährigen, zehn Millionen Dollar aus Südafrika an die von Skandalfunktionär Jack Warner kontrollierten Fussball-Verbände CONCACAF und CFU weitergeleitet zu haben.

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SDA-ATS