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Köln/Koblenz/Wertheim - An Rhein und Mosel denken die Menschen bereits ans Aufräumen nach dem Hochwasser, am Main in Wertheim beginnt die Belastungsprobe dagegen erst. Zudem bereiten die angekündigten starken Regenfälle bis zum Wochenende Sorgen.
Im ganzen Land erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zum Samstag Niederschläge von 20 bis 50 Litern pro Quadratmeter, gebietsweise auch 70 bis 80 Liter. Hinzu kommt, dass in den Mittelgebirgen immer noch so viel Schnee liegt, dass Tauwasser die Hochwasserlage verschärfen könnte.
In Thüringen ist man darauf vorbereitet. Nach Angaben des thüringischen Umweltministers Jürgen Reinholz (CDU) sollen die Staudämme entlastet werden. Das müsse jedoch mit Vorsicht geschehen, um Hochwasser-Regionen nicht noch mehr zu gefährden.
In Sachsen-Anhalt galt am Dienstag an einigen Orten weiter die höchste Alarmstufe 4. In Halle sollte der Pegelstand der Saale am Dienstag den vorläufigen Höchststand zwischen 6,50 und 6,60 Meter erreichen. Die Stadt hat einen Krisenstab eingerichtet.
Entspannung an Rhein und MoselDie Pegelstände an der Elbe stiegen weiter leicht an. In den niedersächsischen Städten entlang des Flusses wird die Hochwasserwelle gegen Ende der Woche erwartet. Die Gemeinden rechnen mit einem normalen Winterhochwasser, bereiten sich aber trotzdem auf die Flutwelle vor.
Nicht extrem, aber höher als erwartet stand das Wasser in Wertheim am Main. Am Mittwoch rechnet die Einsatzleitung mit einem Höchststand von 5,70 Metern - der Wertheimer Marktplatz ist dann etwa 70 Zentimeter unter Wasser.
Entlang von Rhein und Mosel entspannte sich die Lange dagegen und die Aufräumarbeiten begannen. Bei 8,91 Metern in Köln stagnierte der Rhein-Pegel in der Nacht zum Dienstag und sinkt seitdem kontinuierlich. Völlige Entwarnung wollte man aber weder an Rhein noch Mosel geben. Der erwartete Regen bleibt ein Unsicherheitsfaktor.

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SDA-ATS