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Keine Syrien-Friedensgespräche zum geplanten Termin

UNO-Syrienvermittler Staffan de Mistura hat eine Wiederaufnahme der syrischen Friedensgespräche bis zum geplanten Termin ausgeschlossen. "Ich kann realistisch betrachtet nicht zu neuen Gesprächen am 25. Februar in Genf einladen", sagte er am Freitag.

"Wir brauchen zehn Tage Vorbereitung. Aber wir planen, das bald zu tun. Doch wir wollen richtige Gespräche über Frieden haben, nicht Gespräche über Gespräche." "Viel hängt von den USA und Russland und ihren Freunden ab", sagte der Syrienvermittler der schwedischen Zeitung "Svenska Dagbladet" vom Freitag.

Im Laufe des Tages wollte er Vertreter beider Länder in Damaskus treffen. "Wir müssen anfangen, auf die Landkarten zu schauen, wo und wann eine Waffenruhe möglich ist." Er hoffe, dass die USA und Russland sich mit ihren Partnern innerhalb einer Woche auf einen Start der Waffenruhe einigen werden.

Gewalt reisst nicht ab

Wann die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden könnten, sagte de Mistura nicht. "Wir sind in der Vergangenheit enttäuscht worden, jetzt bin ich vorsichtig, aber pragmatisch." Dass die Nothilfe nun sieben belagerte Orte erreiche, sei ein guter Anfang.

Die USA, Russland und andere beteiligte Staaten hatten sich Ende vergangener Woche bei einer Konferenz in München auf eine Waffenruhe für Syrien geeinigt. Dennoch hatte die Gewalt in den vergangenen Tagen zugenommen.

Zur Umsetzung des Plans wollte sich an diesem Freitag in Genf erstmals eine Arbeitsgruppe unter Leitung der USA und Russlands treffen. Auch das Aussenministerium in Moskau teilte mit, es sei optimistisch, dass es bald eine Einigung gebe. Die Syrien-Gespräche in Genf waren am 3. Februar unterbrochen worden. Damals hiess es, sie würden am 25. Februar weitergeführt.

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