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Keine WM für Michelle Gisin

Dieser Inhalt wurde am 28. Januar 2019 - 12:40 publiziert
(Keystone-SDA)

Michelle Gisin wird die WM in Are, die am Dienstag in einer Woche beginnt, nicht bestreiten können. Die Engelbergerin lässt sich am Knie operieren und bricht die Saison vorzeitig ab.

Michelle Gisin hat sich am Samstag im Super-G von Garmisch-Partenkirchen - ohne zu stürzen - eine Knorpelschädigung sowie eine Kreuzbandzerrung im rechten Knie zugezogen. Dies ergab die genaue medizinische Abklärung nach Gisins Rückkehr in die Schweiz.

Für die Behandlung ihrer Verletzung gab es verschiedene Optionen. Nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt entschied sich die 25-Jährige dazu, auf jene Methode zu setzen, mit welcher langfristig die besten und nachhaltigsten Erfolgschancen verbunden sind. Deshalb ist in den nächsten Tagen eine Operation geplant. In der laufenden Saison wird Gisin demnach keine Rennen mehr bestreiten können.

"Natürlich schmerzt es sehr, die Saison vorzeitig beenden zu müssen. Mir ist jedoch auch bewusst, dass ich in den letzten acht Jahren keine schwerwiegenden Verletzungen hatte, die eine Operation nötig machten", liess Gisin via Swiss-Ski wissen. "Ich durfte so viel erleben und hatte das Glück, in viel entscheidenderen Momenten gesund zu sein. Deshalb ist es für mich nicht sehr schwierig, diese Verletzung zu akzeptieren und die Chance zu sehen, ein wenig Zeit und Ruhe zu gewinnen."

Gisin stand in diesem Winter zweimal auf dem Podest, als Zweite und Dritte in den beiden Abfahrten in Lake Louise. Auch im Super-G sowie im Slalom hat sie Top-5-Platzierungen vorzuweisen. Die besten Chancen an den Weltmeisterschaften in Are hätte sie wohl in der Kombination besessen. In dieser Disziplin gewann sie an den Titelkämpfen vor zwei Jahren in St. Moritz Silber und vor einem Jahr an den Olympischen Spielen in Südkorea gar Gold.

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