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Kurz vor der Wiederaufnahme internationaler Verhandlungen über das iranische Atomprogramm hat sich US-Aussenminister John Kerry optimistisch gezeigt. Das "Fenster für die Diplomatie ist weit offen"., sagte Kerry.

Gleichzeitig zeigte sich der US-Aussenminister am Sonntagabend in London wachsam: "Unsere Augen sind ebenfalls offen", betonte er. "Wenn wir sagen, dass der Iran mit seinem Atomprogramm seine internationalen Verpflichtungen erfüllen muss, meinen wir das auch so."

Wenn US-Präsident Barack Obama sage, dass er keinen atomar bewaffneten Iran wolle, meine er das ernst, betonte Kerry. "Ich glaube fest, dass gar kein Abkommen besser ist als ein schlechtes Abkommen."

Am Dienstag und Mittwoch will der Iran in Genf nach fünfmonatiger Pause neue Verhandlungen über sein Atomprogramm mit der Gruppe der UNO-Vetomächte und Deutschland führen.

Der Amtsantritt des als gemässigt geltenden iranischen Präsidenten Hassan Ruhani im August nährte Hoffnungen auf eine Beilegung des Atomstreits mit Teheran. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernenergie am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran weist dies entschieden zurück.

Der iranische Atomunterhändler Abbas Arakschi schloss am Sonntag eine Auslagerung der iranischen Bestände an angereichertem Uran ins Ausland aus. Über Form, Umfang und Grad der Urananreicherung könne jedoch diskutiert werden, sagte Arakschi.

SDA-ATS