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Mexiko-Stadt - Bei zwei Massakern sind am Wochenende in Mexiko insgesamt 20 Menschen ermordet worden. In der Stadt Ciudad Juárez eröffneten Killer das Feuer auf feiernde Jugendliche. Insgesamt 13 junge Leute starben, 17 weitere wurden verletzt.
Die Täter fuhren mit etwa zehn Fahrzeugen vor und blockierten die Zugangsstrassen. Dann schossen sie aus automatischen Waffen. Bei den Opfern handelte es sich nach Angaben der Behörden um Mitglieder eines Fussballclubs, die einen Pokalsieg feierten.
Einem Bericht der Zeitung "El Universal" zufolge war unter den Ermordeten auch eine junge Frau, die vor einigen Tagen Zeugin eines anderen Massakers geworden war. Erst am Samstag waren zehn Menschen an verschiedenen Punkten der Stadt erschossen worden.
Ciudad Juárez ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Durchgangsort für Drogen in die US-Stadt El Paso direkt hinter der Grenze. Die durchschnittliche Mordrate pro Tag in der von Drogenkartellen umkämpften Stadt mit 1,3 Millionen Einwohnern liegt bei sieben und ist damit je Einwohner höher als nirgendwo sonst auf der Welt.
2006 hatte die Regierung Zehntausende Soldaten in die Stadt geschickt, um die Drogenkartelle von Sinaloa und Suárez zu bekämpfen. Der Gewaltkriminalität wurden sie jedoch nicht Herr.
In der Stadt Iguala im Südwesten des Landes waren bereits am Samstag sieben Leichen gefunden worden. Die Opfer waren alle erstickt worden, indem ihnen die Täter Paketband auf Mund und Nase klebten, wie die Polizei mitteilte.

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SDA-ATS