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Die bei einem Taliban-Anschlag schwer verletzte Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai hat eine weitere komplizierte Operation am Kopf überstanden. Dies teilte das Queen-Elizabeth-Spital im englischen Birmingham am Sonntag mit.

Der 15-Jährigen wurde demnach am Samstag eine Titanplatte in den Schädel eingesetzt, die ihr Gehirn schützen soll. Laut den Ärzten wurde ihr ausserdem ein kleines elektronisches Gerät ins Ohr implantiert, mit dem sie wieder hören lernen kann.

Die Mediziner seien "sehr zufrieden" mit ihrer Erholung nach dem fünfstündigen Eingriff, sagte eine Kliniksprecherin. Malalas Zustand sei "stabil", sie sei wach und rede bereits wieder mit ihrer Familie und dem Personal, sagte die Sprecherin.

Das Mädchen war Anfang Oktober in Pakistan in ihrem Schulbus von einem Taliban-Kämpfer angeschossen worden und überlebte den Anschlag nur knapp. Sie erlitt einen Kopfdurchschuss und wurde auf einem Ohr taub.

Malala war zu Bekanntheit gelangt, als sie vor drei Jahren auf einem Blog des britischen Senders BBC über ihr Leben im Swat-Tal unter den Taliban berichtete. Sie setzte sich dabei vor allem für das Recht von Mädchen auf Bildung ein. Am Freitag wurde sie für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert.

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SDA-ATS