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Am Oberländischen Fest vom Sonntag in Grindelwald messen sich zum vierten Mal in dieser Saison die drei Berner Schwingerkönige im gleichen Wettkampf. Unter den dreien zeigt sich eine Hierarchie.

Erster Matthias Sempach, Zweiter Kilian Wenger, Dritter Matthias Glarner. Die bisherigen Ergebnisse der Saison ergeben diese Rangfolge. Matthias Sempach gewann nach etwas zähem Beginn das Oberaargauische in Niederbipp sowie das Bergkranzfest am Schwarzsee und bodigte jeweils im Schlussgang Kilian Wenger. Wenger seinerseits fehlt noch der erste Saisonsieg, genau wie Matthias Glarner, der als aktueller Schwingerkönig heuer noch nicht einmal in einem Schlussgang stand.

Es könnte ein Fehler sein, Glarner für diese Jahr abzuschreiben. Der Meiringer hatte zu Beginn der Kranzfestsaison gesagt, er werde die Kräfte einteilen und sich auf ein paar Feste konzentrieren. Bei diesem Aufbau werde er auch schwächere Ergebnisse in Kauf nehmen. Die drei offensichtlichen Höhepunkte für Glarner stehen noch weit bevor. Es sind dies mit ansteigender Wichtigkeit das Berner Kantonalfest am 9. Juli in Affoltern im Emmental, das Heimspiel am Brünigschwinget vom 30. Juli und das Unspunnenfest am 27. August. In der Saison 2016 war von Glarner lange Zeit nicht viel zu sehen, bis er nach einer frappanten Formsteigerung Mitte Juli das Berner Kantonale in Meiringen gewann und zuletzt das Eidgenössische in Estavayer.

In Grindelwald gibt es im Anschwingen kein Königsduell. Glarner misst sich mit dem aufstrebenden Emmentaler Matthias Aeschbacher, Sempach mit Bernhard Kämpf und Wenger mit dem Innerschweizer Eidgenossen Marcel Mathis. Von den besten Bernern fehlt im Teilnehmerfeld nur Christian Stucki.

SDA-ATS