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Doris Leuthard als zukünftige WEF-Präsidentin? WEF-Gründer Klaus Schwab (rechts) wollte sich dazu nicht äussern (Archivbild).

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

WEF-Gründer Klaus Schwab hat die Preise in der Alpenstadt Davos während des jährlichen Zusammentreffens von Politikern und Managern kritisiert. "Wir erwarten, dass das Problem gelöst wird", sagte Schwab in einem Interview.

Davos sei wichtig, sogar wichtiger als je zuvor, sagte der Gründer des World Economic Forums (WEF) am Montag in einem in der "Südostschweiz" publizierten Interview. Gleichzeitig mit dem Bekenntnis zum bisherigen WEF-Standort kritisierte Schwab die hohen Preise.

Er erwarte, dass das Problem gelöst werde. "nicht nur in unserem eigenen Interesse", betonte Schwab. Hohe Preise schadeten auch dem Ruf der Schweiz, dem Tourismus in der Schweiz ganz allgemein.

Der Preise wegen habe es während des WEF noch jedes Jahr Reklamationen gegeben. Schwab nannte ein Beispiel: "Wenn etwa ein Hamburger vier Mal mehr kostet als in Zürich oder zehn Mal mehr als in Mumbai." Und die Annahme, dass die Leute, die nach Davos kämen, über Mittel verfügten, um das verkraften zu können, sei falsch, sagte Schwab.

Nachfolgerin Doris Leuthard?

Der WEF-Gründer machte überdies deutlich, dass er sich mit 79 Jahren fit genug fühlt, um das Jahrestreffen weiterhin zu organisieren und zu leiten. Zu Spekulation, wonach Bundesrätin Doris Leuthard seine Nachfolgerin werden könnte, wollte er sich nicht äussern.

Er mache jedes Jahr seinen Fitnesstest, sagte Schwab. Er müsse 1000 Meter Höhe in weniger als zwei Stunden und fünfzehn Minuten schaffen - von Zermatt hoch nach Schwarzsee. "Und ich habe den Test auch dieses Jahr wieder bestanden", sagte der WEF-Gründer, der zusammen mit seiner Frau das Davoser Ehrenbürgerrecht besitzt.

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SDA-ATS