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Kopenhagen - Kopenhagen ist bis zum Winter ohne sein Wahrzeichen. Die Kleine Meerjungfrau musste bei strahlendem Frühlings-Sonnenschein ihren Stammplatz am Kopenhagener Hafen räumen und sich auf eine Reise ins ferne China begeben.
Mehrere hundert Dänen sangen der 96 Jahre alten Dame aus Bronze ein Abschiedsständchen. In Shanghai soll die nur 1,25 Meter hohe Meerjungfrau nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen als Glanzstück im dänischen Pavillon der EXPO 2010 Platz nehmen. Dort werden bis Ende Oktober 70 Millionen Besucher erwartet.
In Kopenhagen ist der Verleih der auch bei Touristen so beliebten Figur stark umstritten. Auch die Erben des Bildhauers Edvard Eriksen, der die kleine barbusige Nixe mit Schwimmflosse 1913 geschaffen hatte, protestierten vergeblich.
In China seien die Andersen-Märchen höchst populär und die Meerjungfrau ein hervorragender Blickfang, verteidigte John Hansen, Chef des dänischen EXPO-Pavillons das Projekt.
Während der Abwesenheit in Fernost soll eine Video-Installation des chinesischen Künstlers Ai Weiwei die Lücke am Langeliniekai füllen. Wer in Kopenhagen irgendwie doch noch eine richtige Meerjungfrau aus Bronze fotografieren will, muss für den Vergnügungspark Tivoli Eintritt entrichten: Dort wird im Sommer eine etwas kleinere Kopie der Statue aufgestellt.
Eriksen hatte die Märchen-Nymphe nach dem Oberkörper seiner Ehefrau Eline und den Kopf nach einer berühmten Primaballerina geformt: Die Gattin wollte nicht als Nackte erkannt werden.

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SDA-ATS