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Eishockey - Die Kloten Flyers müssen sieben Millionen Franken aufbringen, um den Konkurs abzuwenden. Dazu braucht die EHC Kloten Sport AG weitere drei bis vier Millionen für den Spielbetrieb.
Vizepräsident Jan Schibli, einer von zwei nach dem Rücktritt von Jürg Bircher und dessen Adjutanten Kurt Hildenbrand verbliebenen Klotener Verwaltungsräten, legte an einer Medienorientierung ernüchternde Zahlen vor. Die Rechnung für die abgelaufene Saison 2011/12 wies per 30. April ein Minus von beinahe 7,9 Millionen Franken aus, womit die Verschuldung auf fast 10,9 Millionen Franken anstieg. Der als Sanierungsbeauftragter eingespannte Rechtsanwalt Daniel Hunkeler bezeichnete in seiner Situationsanalyse die EHC Kloten Sport AG folglich als "erheblich überschuldet und zahlungsunfähig".
Potenzielle Investoren müssten mindestens sieben Millionen Franken einschiessen, um die schweren finanziellen Altlasten zu tilgen. Die Sanierer rechnen damit, dass verschiedene Gläubiger auf Darlehen in der Höhe von 3,1 Millionen Franken verzichten werden. Dagegen muss der Betrag von rund 5,1 Millionen an verschiedene Institutionen (Steuerbehörden, Sozialversicherungen etc.) zurückerstattet werden.
Ob der Klub gerettet werden kann, wird sich schon bald zeigen. Bis am Mittwoch, 6. Juni (17.00 Uhr), muss die Task Force um den ehemaligen Präsidenten Bossert der Liga das Sanierungskonzept vorlegen. Zwei Tage später entscheidet die National League an der Delegiertenversammlung in Lugano über das sportliche Schicksal des fünffachen Schweizer Meisters.

SDA-ATS