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Ein 35-Jähriger Deutscher wird für den sexuellen Missbrauch eines Knaben, den er im Internet kennengelernt hatte, in die Psychiatrie eingewiesen.

Keystone/EPA DPA/MARCEL KUSCH

(sda-ats)

Für den schweren sexuellen Missbrauch eines Knaben aus dem Kanton Solothurn ist ein 35 Jahre alter Mann in Düsseldorf zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ausserdem wird er unbefristet in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

Das hat das Düsseldorfer Landgericht am Freitag bekanntgegeben. Täter und Opfer hatten sich laut Anklage über das Onlinespiel Minecraft kennengelernt. Staatsanwalt und Nebenkläger hatten zehn Jahre Haft und Unterbringung in der Psychiatrie beantragt.

Eine Spezialeinheit der Polizei hatte den Knaben Paul vor sechs Monaten aus der Wohnung des gelernten Kochs befreit. Der 35-Jährige hatte den Knaben im Juni in der Schweiz getroffen und ihn überredet, mit ihm nach Deutschland zu kommen. Acht Tage später hatte die Spezialeinheit der Polizei das Opfer befreit.

Der Mann hatte während der Untersuchungshaft ein Geständnis abgelegt. Er ist nicht vorbestraft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt aber wegen des Verdachts, dass er noch weitere Opfer missbraucht haben könnte. Der Prozess gegen ihn, auch die Plädoyers und die Urteilsbegründung, fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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SDA-ATS