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Letzter Platz, 1:13 Tore, aber der erste Punktgewinn. Das 0:0 am 6. Bundesliga-Spieltag in Hannover löst beim 1. FC Köln bereits gute Gefühle aus.

Kölns Publikum ist die gute Laune längst vergangen. Fünf Niederlagen in Folge, jämmerliche Quoten im Angriff, Hohn und Spott allenthalben. Ob das torlose Remis beim ungeschlagenen und viertklassierten Aufsteiger für den komplett aus der Spur geratenen Europa-League-Teilnehmer die Wende zum dringend benötigten Aufschwung bedeutet, wird sich weisen.

In der Abwehr verhielt sich der Tabellenletzte vorteilhafter als in den letzten Wochen des Grauens, aber die Kreativabteilung ist weiterhin ausser Betrieb. Der China-Deal von Anthony Modeste, in der letzten Saison für 25 von 51 Kölner Toren verantwortlich, hat die Offensive aus der Balance gebracht. In der Domstadt werfen Kritiker dem Sportchef Jörg Schmadtke vor, das üppige Schmerzensgeld (30 Millionen) nicht sonderlich gut angelegt zu haben.

Das unspektakuläre Ergebnis redeten die Kölner Verantwortlichen selbstverständlich schön: "Die Art und Weise lässt auf mehr hoffen", meinte Keeper Timo Horn und riet, weiterhin ruhig zu bleiben. Der Vorstand jedenfalls verbreitet keine Panik. Aufstiegs-Trainer Peter Stöger sitzt weiterhin fest im Sattel - wohl auch wegen eines bis 2021 fixierten Vertrags.

Hannover dürfte die erste leichte Enttäuschung problemlos verkraften. Position 4 nach sechs Runden ist weit mehr, als die Experten dem Neuling mit dem unruhigen Umfeld zugetraut hätten. Das schwache Spiel war in der medialen Aufarbeitung rasch einmal Nebensache. Spekulationen, zwischen dem Schweizer Verwaltungsratsmitglied Martin Andermatt und Sportdirektor Horst Heldt gebe es Friktionen, wurden thematisiert.

In der Kaderplanung sei es zu Differenzen gekommen, behaupteten verschiedene Portale. Heldt ging in einem "Sky"-Interview nicht auf die Mutmassungen ein, betonte aber mit einem süffisanten Lächeln, "das letzte Wort im Transferbereich habe ich. Das ist keine Neuigkeit."

Hamburgs Negativserie

Markus Gisdol ist seit über einem Jahr Coach in Hamburg, die Fortschritte unter ihm sind minimal. Die ultimative Rettung des permanent gefährdeten Dinos rechnen sie dem Schwaben im Norden hoch an. Nach der Erfolgs-Doublette zu Beginn der Meisterschaft wähnte sich der HSV auf dem Weg zur Besserung und irrte sich. In Leverkusen (0:3) fand Gisdols Team in den ersten 45 Minuten nicht statt. Die Zahlen der letzten 360 Bundesliga-Minuten passen zu einem Verein ohne ersichtlichen Plan: ein Torverhältnis von 0:10, null Punkte, Rückfall auf Position 15.

Telegramm und Rangliste:

Hannover - 1. FC Köln 0:0. - 47'000 Zuschauer. - Bemerkung: Hannover mit Schwegler (bis 81.).

Bayer Leverkusen - Hamburger SV 3:0 (2:0). - 27'601 Zuschauer. - Tore: 20. Volland 1:0. 23. Alario 2:0. 83. Volland 3:0. - Bemerkungen: Leverkusen mit Mehmedi (bis 68.), HSV ohne Janjicic (Ersatz).

Rangliste: 1. Borussia Dortmund 6/16 (19:1). 2. Hoffenheim 6/14 (11:5). 3. Bayern München 6/13 (14:5). 4. Hannover 96 6/12 (6:2). 5. Augsburg 6/11 (8:4). 6. RB Leipzig 6/10 (10:7). 7. Schalke 04 6/9 (7:8). 8. Hertha Berlin 6/8 (6:6). 9. Borussia Mönchengladbach 6/8 (8:11). 10. Bayer Leverkusen 6/7 (12:10). 11. Eintracht Frankfurt 6/7 (4:5). 12. VfB Stuttgart 6/7 (3:7). 13. Wolfsburg 6/6 (5:8). 14. Mainz 05 6/6 (6:10). 15. Hamburger SV 6/6 (4:11). 16. SC Freiburg 6/4 (2:9). 17. Werder Bremen 6/3 (3:7). 18. 1. FC Köln 6/1 (1:13).

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SDA-ATS