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In einem als Schweizer Diplomatengepäck deklarierten Koffer sind auf dem Flughafen Madrid elf Kilogramm Kokain gefunden worden. Als Absender wurde die Schweizer Botschaft in Peru angegeben.

Der Koffer war für eine Gruppe von Drogenhändlern in Navalmoral de la Mata im Westen Spaniens bestimmt, wie die spanische Zeitung "El País" auf ihrer Internetseite Polizeikreise zitierte. Der Koffer war von einer privaten Speditionsfirma mit falschen Dokumenten auf die Reise geschickt worden.

Die von der Polizei alarmierte Schweizer Botschaft in Madrid sagte gemäss "El País", dass es sich bei den Papieren um eine Fälschung einer kriminellen Organisation handle. Laut der Zeitung wurde der Drogenkoffer im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der spanischen Polizei und der amerikanischen Anti-Drogen-Einheit DEA entdeckt.

Ein Richter habe danach einer kontrollierten Zustellung an seine Empfänger zugestimmt. Danach seien eine Frau und zwei Männer festgenommen worden. Die spanischen Behörden würden die Sache im Rahmen einer Untersuchung weiterverfolgen, teilte das Schweizer Aussendepartement EDA mit.

Für Schweizer Botschaften war dieser Fall eine Premiere. In Spanien wurden aber schon mehrere Diplomatenkoffer ausfindig gemacht, mit denen versucht wurde, Drogen zu schmuggeln.

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SDA-ATS