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Berlin - Nach dem Tod von Regisseur Christoph Schlingensief haben mehr als tausend Menschen aus fast ganz Europa in einem Online-Kondolenzbuch ihrer Trauer Ausdruck gegeben. "Que la terre te soit légère", wünscht ihm etwa eine Anne aus Basel.
"Wie habe ich geschimpft auf Dich nach dem Hamlet in Zürich. Und doch war ich nur erschüttert, was es in mir ausgelöst hat. Das war Deine grosse Kunst. Und wohl auch, wie Du gegen die Krankheit gekämpft hast. In beidem ein Vorbild für unzählige Menschen. Ich bete für Dich, auch wenn Dir das vermutlich nicht passt", schreibt eine Luzernerin.
Und eine Beate aus dem Ruhrpott fragt: "Muss man zwischen den Sternen eigentlich mitmischen oder guckt man sich die Inszenierung einfach an? Christoph Schlingensief, der kreative Kopp, zieht leuchtende Spuren hinter sich her."
Die Memoiren Schlingensiefs sind derweil nach Auskunft des Verlags fast fertig. Eine Sprecherin des Verlagshauses Kiepenheuer und Witsch sagte am Montag, das Manuskript liege vor. Der genaue Erscheinungstermin sei aber noch offen.
Der Band sollte ursprünglich am 23. September erscheinen - einen Monat vor dem 50. Geburtstag Schlingensiefs am 24. Oktober. Kiepenheuer und Witsch hatte jedoch schon im Juli mitgeteilt, der Termin sei verschoben. Ein Grund wurde damals nicht genannt.
Der Künstler, einer der innovativsten Theatermacher der Gegenwart, starb am Samstag mit 49 Jahren nach langer Krankheit an Lungenkrebs. Ein Termin für die Beerdigung wurde noch nicht bekannt.

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SDA-ATS