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Die Aussichten für die Schweizer Industrie haben sich im August nach dem starken Anstieg vom Vormonat normalisiert. Auch die Industrie in der Euro-Zone lässt die Krise langsam hinter sich. Die chinesische Industrie bestätigte zudem ihren jüngsten Wachstumskurs.

In der Schweiz sank der Einkaufsmanagerindex (PMI) im August um 2,8 Punkte. Mit 54,6 Zählern blieb er aber deutlich über der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum von Schrumpfung trennt. Die Credit Suisse wertete dies als "Zeichen einer gewissen Normalisierung".

Ökonomen hatten im Schnitt lediglich einen Rückgang auf 55,9 Zähler prognostiziert. Im Juli war der PMI um rekordverdächtige 5,5 Punkte gestiegen. Er notiert nun den fünften Monat in Folge in der Wachstumszone von über 50 Punkten.

Und die Aussichten sind intakt: Angesicht der überdurchschnittlich starken Subkomponenten Auftragsbestand und Lieferfristen sowie des tiefen Teilindex Verkaufslager erwarten die Experten, dass das positive Bild der Branche in den kommenden Monaten Bestand hat.

Zeichen stehen in Euro-Zone auf Erholung

Auch die Industrie in der Euro-Zone zeigte im August weitere Anzeichen einer Erholung. Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg den vierten Monat in Folge und erreichte mit 51,4 Punkten den höchsten Wert seit Juni 2011, wie aus einer Umfrage unter 3000 Betrieben hervorgeht.

Das Barometer bleibt damit den zweiten Monat in Folge über der Marke von 50 Zählern und signalisiert so Wachstum. Produktion, Aufträge und Exportgeschäft legten zum Vormonat zu und schafften jeweils den grössten Sprung seit mehr als zwei Jahren.

Besonders ermutigend sei die fast flächendeckende Erholung. Nur in Frankreich und Griechenland habe die Industrie zum Vormonat nicht zugelegt. "Deutschland, die Niederlande, Österreich, Spanien und Italien erleben derzeit die stärkste Wachstumsrate im Industriesektor seit über zwei Jahren", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Die britische Industrie setzt ebenfalls ihren Erholungskurs mit beschleunigtem Tempo fort. Markit meldete einen Anstieg des Stimmungsindikators auf 57,2 Punkte. Ökonomen hatten nur mit 55,0 Zählern gerechnet. Ausserdem revidierte Markit den Vormonatswert leicht von 54,6 Punkte auf 54,8 Zähler nach oben.

Chinesische Industrie stabilisiert sich

Die chinesische Industrie hat zudem ihren jüngsten Wachstumskurs bestätigt. Der von der Grossbank HSBC erhobene Einkaufsmanagerindex wies im August ein Plus von 2,4 auf 50,1 Punkte und damit den höchsten Stand seit vier Monaten auf.

Die Daten stützen die Signale, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt eine allzu starke Abkühlung vermeiden kann.

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SDA-ATS