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Auch in der Schweiz gibt es von Armut Betroffene. Dank Ausgleichszahlungen bleibt die Verteilung der Einkommen aber weitgehend stabil. (Archiv)

Keystone/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Die Einkommensverteilung in der Schweiz ist weitgehend stabil geblieben. Der Bund wertet diese Konstanz als Erfolg der Sozialpolitik.

Zwei Indikatoren zur Messung der Einkommensverteilung zeigen laut einer Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Montag, dass es in den vergangenen Jahren kaum eine Änderung bei der Ungleichheit gab. So blieb das sogenannte Quintilverhältnis seit dem Jahr 2000 weitgehend konstant. Dieses Mass setzt die Einkommen der obersten 20 Prozent der Bevölkerung in Beziehung zu jenen der untersten 20 Prozent.

Zwar steige insgesamt die ungleiche Verteilung der Einnahmen in der Gesamtbevölkerung, allerdings wird diese Ungleichheit mittels Steuern und Sozialabgaben auf dem Weg zu den verfügbaren Einkommen den Angaben zu folge reduziert.

Die relative Konstanz der Einkommensverteilung bestätigt auch das zweite Mass für die Ungleichheit, der sogenannte Gini-Koeffizient. Dieser sei in den vergangenen Jahren weitgehend stabil geblieben und schlage analog zum Quintilverhältnis aus, halten die Statistiker des Bundes fest. Damit sehe sich die Politik bestätigt, die Ungleichheit der Einkommen über staatliche Umverteilung erfolgreich ausgeglichen zu haben.

Generell betrug 2014 das durchschnittliche auf einen Ein-Personen-Haushalt heruntergebrochene Einkommen 4069 Franken, was einer Zunahme seit dem Jahr 2000 um 16 Prozent entspricht. Inklusive Transferleistungen ging es in den Beobachtungsjahren sogar um 20 Prozent auf 4804 Franken nach oben.

SDA-ATS

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