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Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten haben sich in diesem Jahr am meisten über die zu Unrecht erhobene Mehrwertsteuer für die Billag-Gebühren geärgert. Der Fall ist beim Bundesgericht hängig, weil das Bundesamt für Kommunikation den Entscheid der Vorinstanz nicht akzeptiert hat. (Archivbild)

Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten haben sich in diesem Jahr am meisten über die zu Unrecht erhobene Mehrwertsteuer für die Billag-Gebühren geärgert. 40 Prozent der Meldungen beim Konsumentenschutz entfielen darauf.

Im zu Ende gehenden Jahr haben insgesamt 48'219 Personen eine Beschwerde oder eine Beratungsanfrage eingereicht, wie die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen am Mittwoch mitteilte. Ärger des Jahres ist die Billag-Mehrwertsteuer. Über 19'000 Menschen sind deswegen an die Allianz gelangt.

Im April 2015 hatte das Bundesgericht entschieden, dass die Billag zu Unrecht 2,5 Prozent Mehrwertsteuer auf den Radio- und Fernsehgebühren verlangt hatte. Seit diesem Urteil erhebt die Billag auf ihren Rechnungen keine Mehrwertsteuer mehr.

Auch der Abgasskandal nervt

Offen ist jedoch die rückwirkende Rückzahlung der Mehrwertsteuer. Das Bundesamt für Kommunikation hat das Urteil der Privatperson ans Bundesgericht weitergezogen, um diese Frage letztinstanzlich klären zu lassen. Viele Konsumenten hätten Unterstützung bei der Rückforderung gesucht, schreibt die Allianz.

Hinter der Billag-Mehrwertsteuer reiht sich der Abgasskandal in die Reihenfolge der Nervensägen ein. Konsumentenschutz-Organisationen verlangten von VW und von der Generalimporteurin Amag Schadenersatz, den der Abgasskandal bei betroffenen Autobesitzer verursacht habe. Knapp 9600 Betroffene wandten sich in dieser Angelegenheit an die Allianz.

Den Konsumentinnen und Konsumenten drückt der Schuh auch bei Garantieleistungen. 5668 Personen meldeten sich bis Ende November bei den Konsumberatern, weil etwa die Reparatur eines Handys trotz laufender Garantie nicht übernommen wurde.

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SDA-ATS