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Bei dem Absturz des Kleinflugzeuges in den Neuenburgersee kamen der 59-jährige Fluglehrer und sein 71-jähriger Flugschüler ums Leben. (Archivbild)

KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

(sda-ats)

Der Absturz eines Kleinflugzeuges in den Neuenburgersee, bei dem im Juni 2014 die beiden Insassen starben, ist vermutlich auf eine Schwäche einer der beiden Männer zurückzuführen. Eine technische Ursache schliesst die SUST aus.

Das Leichtflugzeug PS-28 Cruiser stürzte am 21. Juni gegen 9.30 Uhr in den Neuenburgersee. Die Maschine schlug bei einer Übung mit niedriger Geschwindigkeit auf der Wasseroberfläche auf. Der 59-jährige Fluglehrer und sein 71-jähriger Flugschüler, die beide aus dem Kanton Neuenburg stammten, waren auf der Stelle tot.

Der Unfall sei auf einen Kontrollverlust zurückzuführen, schreibt die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) in ihrem am Dienstag veröffentlichten Schlussbericht. Zur Entstehung des Unfalls habe möglicherweise eine plötzliche Schwächung eines Besatzungsmitgliedes beigetragen.

Aus Sicht der SUST könnte dies die Folge einer Geistesabwesenheit oder einer kurzen Bewusstlosigkeit sein. Die Autopsie der beiden Leichen hat jedoch keine weiteren Hinweise geliefert. Keinen Aufschluss gaben auch die toxikologischen Analysen.

Wer hat die Maschine geflogen?

Allerdings hat der Flugschüler an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gelitten - mit einem erhöhten Risiko für einen tödlichen oder nicht letalen Herzinfarkt. Ein Rätsel bleibt den SUST-Experten, wer zum Zeitpunkt des Unfalls die Maschine geflogen hat.

Der Fluglehrer galt laut SUST als erfahrene, methodische und ruhige Person, bei dem sich angehende Piloten sicher fühlten. Mit der Maschine hatte er rund 40 Flüge durchgeführt. Der Flugschüler hatte bereits Erfahrungen mit Segel- und Motorflugzeugen.

Einen technischen Defekt als Unfallursache schliessen die SUST-Experten aus. Es gebe keine Beweise dafür, dass ein technischer Bestandteil den Unfall herbeigeführt oder dazu beigetragen habe, heisst es im Bericht.

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SDA-ATS