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Ex-UCK-Kommandant Haradinaj ist für viele Kosovaren ein Held, für einige jedoch ein Kriegsverbrecher. Nun ist er erneut Regierungschef - an der Spitze einer Koalition, an der auch Kosovo-Serben beteiligt sind. (Archiv)

Keystone/AP/VISAR KRYEZIU

(sda-ats)

Drei Monate nach der Wahl ist die politische Blockade in dem fast nur noch von Albanern bewohnten Kosovo beendet. 62 von 120 Abgeordnete wählten am Donnerstag in Pristina einen Parlamentspräsidenten, womit die Volksvertretung funktionsfähig ist.

Diese Mehrheit werde an diesem Samstag auch das neue Kabinett wählen, kündigte Parlamentschef Kadri Veseli an. Es wird von einer Parteienkoalition ehemaliger Rebellenführer bestimmt, die als "Kriegsflügel" bezeichnet wird. Designierter Regierungschef ist der einstige Rebellenkommandant Ramush Haradinaj.

Haradinaj kann nur mit Hilfe von zehn Abgeordneten der serbischen Minderheit regieren. Im letzten Jahr hatte der 49-Jährige vier Monate in Frankreich festgesessen, weil Serbien seine Auslieferung wegen behaupteter Kriegsverbrechen Ende der 90er Jahre im Kosovo verlangt hatte. Die französische Justiz lehnte eine Auslieferung am Ende ab.

Während Serbien Haradinaj immer noch als Kriegsverbrecher vor Gericht stellen will, haben sich jetzt die Kosovo-Serben zur Kooperation mit ihm entschlossen.

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SDA-ATS