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Mit einer Parade seiner Sicherheitskräfte hat das Kosovo den fünften Jahrestag seiner Unabhängigkeit gefeiert. Spitzenpolitiker aus Albanien, Mazedonien und Südserbien nahmen am Sonntag in Pristina als Gäste den Vorbeimarsch der Uniformierten ab.

Die Sicherheitskräfte - ausgerüstet mit schweren Maschinengewehren - sollen schon bald in eine reguläre Armee umgewandelt werden. "Wir bauen eine neue Vision für unser Land auf" in Richtung NATO und EU, sagte Staatspräsidentin Atifete Jahjaga.

Am Rande der Feiern gab Ägypten bekannt, es habe den jüngsten Staat Europas anerkannt. Damit unterhält das Kosovo jetzt diplomatische Beziehungen zu 99 Ländern.

Serbien, von dem es 2008 abgefallen war, kritisierte die albanisch kontrollierte Kosovo-Regierung. Sie habe ein "Regime der Apartheid" für die serbische Minderheit errichtet. Deren führende Vertreter beklagten, immer mehr ihrer Landsleute seien in den letzten fünf Jahre unter dem Druck Pristinas ausgewandert.

Das Zentrum der Hauptstadt war mit Fahnen des Kosovos, Albaniens und der USA geschmückt. Auf vielen Reklamewänden waren die Landkarte Kosovos und Porträts des Kosovo-Regierungschefs Hashim Thaci zu sehen. Das Parlament trat zu einer Festsitzung zusammen, nachdem zuvor Bürger an den Gräbern der ehemaligen politischen und militärischen Führer Kränze und Blumen niedergelegt hatten.

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SDA-ATS