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Der Trend zu mehr ambulanten Behandlungen schlägt sich auch in den Rechnungen der Spitäler nieder. Die Kosten stiegen in den letzten fünf Jahren im ambulanten Bereich doppelt so stark wie im stationären. (Symbolbild)

Keystone/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Der Trend zu mehr ambulanten Behandlungen schlägt sich auch in den Rechnungen der Spitäler nieder. Die Kosten stiegen in den letzten fünf Jahren im ambulanten Bereich doppelt so stark wie im stationären. Dies zeigen neue Zahlen des Bundes.

Der ambulante Bereich verbuchte letztes Jahr Kosten von 7,4 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 6,8 Prozent. Bei den stationären Aufenthalten waren es 18,6 Milliarden Franken, 1,6 Prozent mehr als 2015. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten Spitalstatistiken des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Insgesamt liessen sich 2016 gut eine Million Personen in einem der 283 Spitalbetriebe der Schweiz stationär behandeln. Das entspricht rund 12 Prozent der Gesamtbevölkerung. Ein stationärer Fall kostete im Schnitt 12'900 Franken, 100 Franken weniger als 2015.

Rückenprobleme und Depressionen

Häufigster Grund für eine Einweisung ins Spital waren mit 190'000 Fällen Arthrose sowie Gelenk- und Rückenprobleme. An zweiter Stelle folgten Verletzungen (183'000 Fälle), an dritter Erkrankungen des Kreislaufsystems (157'000). Erstmals mehr als 100'000 Hospitalisierungen gab es wegen psychischer Probleme oder Verhaltensstörungen - alleine 28'000 wegen affektiven Störungen wie Depressionen.

Im Jahr 2016 erfasste das BFS 140 Akutspitäler, 56 Rehabilitationskliniken, 51 psychiatrische Kliniken, 15 Geburtshäuser und 21 weitere Spezialkliniken an total 569 Standorten.

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SDA-ATS