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Stefan Kraft und Kamil Stoch bieten im Rahmen des Team-Springens in Planica eine Flug-Show der Extraklasse.

Der Österreicher stand zunächst 251 m und hievte damit den Schanzenrekord auf eine kaum für möglich gehaltene Weite. Nach ihm setzte der Pole sogar noch einen halben Meter drauf. Damit blieben beide nur 2,5 beziehungsweise 2 Meter unter Krafts Weltrekord, den der Salzburger vor einer Woche in Vikersund aufgestellt hatte.

Die beiden Kontrahenten im Kampf um den Gesamtweltcup, dessen Sieger erst nach dem Finale am Sonntag feststehen wird, wurden bei der Landung allerdings arg zusammengestaucht. Stoch drückte es den Hintern kräftig in den Schnee und die Kreuzbänder und die Beinmuskulatur mussten gewaltigen Kräften stand halten. Trotz eines leichten Aufwindes knallen die Springer bei diesen Weiten in Planica wesentlich heftiger in den Schnee als in Vikersund, wo sie wegen des angepassten Profils nur ganz knapp über dem Boden dem Hang entlang schleichen und somit einen günstigeren Landungswinkel vorfinden.

Da es sich bei Stoch um eine leichte Berührung des Bodens handelte, wurde der Schanzenrekord anerkannt, was im Falle eines Sturzes nicht möglich gewesen wäre. Die fünf Kampfrichter bewerteten Stochs Sprung auch nicht als gestürzt. Kraft und Stoch hätten in dieser Region gar nicht besser landen können. Und sie dürfen froh sein, dass noch alles ganz ist. Der Jury darf aber nicht unterstellt werden, absichtlich eine gefährliche Rekordjagd angepeilt zu haben. "Das war jetzt brutal, ich bin da unten nochmals vom Hang weg gestiegen. Ich hatte leider unten ein bisschen Skiprobleme und ich habe ein bisschen aufmachen müssen. Wenn ich da stabil hinkomme, dann geht es noch weiter", sagte Kraft im ORF-TV-Interview.

Grund zur Freude hatten auch die Norweger. Die Skandinavier gewannen den Wettkampf vor Deutschland, Polen und Österreich. Das Schweizer Quartett verpasste mit dem 10. Rang den Finaldurchgang. Einzig Simon Ammann flog über 200 m, dafür deutlich. Der Toggenburger setzte bei 230 m auf. Ammann erhält beim Saison-Finale am Sonntag als einziger Schweizer nochmals die Gelegenheit, zwei Sprünge zu zeigen.

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SDA-ATS