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Krebsforscher schliessen Gefahren durch Mobilfunk nicht aus

Das Telefonieren mit einem Handy ist "möglicherweise krebserregend". Zu diesem Schluss kommt eine Expertenkommission der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC am Dienstag in Lyon.

Die 31 Fachleute aus 14 Ländern hatten eine Woche lang nahezu sämtliche verfügbaren wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Krebs durch Rundfunk- und Handystrahlung ausgewertet.

Im Ergebnis stufen die Experten hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie von Handys, aber auch von Rundfunk und Radar verwendet werden, als "möglicherweise krebserregend" ("possibly carcinogenic") ein.

Eine Verbindung zwischen Krebs und Mobiltelefonen sei gegenwärtig allerdings nicht klar bewiesen, erläuterten die Fachleute. Weitere Untersuchungen seien nötig, auf deren Grundlage das Krebspotenzial der Strahlung in einigen Jahren erneut bewertet werden soll.

Die IARC ist das 1965 gegründete Krebsforschungsinstitut der Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie soll Regierungen und Behörden unabhängiges Expertenwissen zu möglicherweise krebserregenden Umweltfaktoren zur Verfügung stellen und hat bereits mehr als 900 mögliche Krebsfaktoren in Monografien bewertet.

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