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Nun will sich auch die Schweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) in den Rettungshelikopter-Luftkrieg zwischen der Rega und ihren Konkurrenten einschalten. GDK-Präsident Carlo Conti will das Thema an der nächsten Sitzung zur Sprache bringen.

Die Diskussionen hätten ihn aufgeschreckt, sagte Conti in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Für ihn stünden die Patienten an erster Stelle. Er wolle nicht, dass kommerzielle Interessen wichtiger seien.

Conti will das Thema an der nächsten Vorstandssitzung der Gesundheitsdirektorenkonferenz traktandieren. Es müsse sichergestellt werden, dass bei mehreren Anbietern die Patienten nach medizinischer Dringlichkeit Hilfe erhalten würden. Ökonomische Prinzipien seien zweitrangig.

Für den Basler Gesundheitsdirektor Conti und die GDK ist die Situation, die sich momentan im Schweizer Luftrettungswesen abspielt, neu. Daher müsse zuerst eine Bestandesaufnahme gemacht werden. Darin würden auch die Erfahrungen, die man im Kanton Aargau gemacht habe, einfliessen.

Rega soll koordinieren

Conti sieht keine Lösung darin, dass die Kantone die Sache koordinieren. Der Auftrag könnte der Rega erteilt werden, wobei die Standards definiert und kontrolliert würden.

Nachdem Rega-Stiftungsrat Franz Steinegger am Samstag in den Zeitungen "Tages-Anzeiger" und "Bund" die Konkurrenten Air Glacier und TCS kritisiert hatte, tut dies nun auch Rega-Chef Ernst Kohler in der "NZZ am Sonntag". Es sei Unsinn, dass immer nur der räumlich nächste Helikopter zum Einsatz kommen soll.

Es gebe unzählige andere Kriterien für einen Einsatz, sagt Kohler und nennt Wetter und Einsatzmittel. Organisationen wie der TCS wollten ein paar Flüge machen, aber nichts zur Grundversorgung beitragen. Grundversorgung aber bedeute, immer verfügbar sein für alle Rettungs- und Transportflüge.

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SDA-ATS