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Die Chefin der Schweizerischen Post, Susanne Ruoff, werde laut dem "SonntagsBlick" aufgrund des Postauto-Skandals bedroht und muss speziell geschützt werden. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Wichtige Schlagzeilen der Sonntagspresse in nicht verifizierten Meldungen:

"SonntagsBlick":

Im Postauto-Skandal um die zu Unrecht bezogenen Subventionen beim Staatsbetrieb lässt laut einer Meldung des "SonntagsBlick" die Wogen derart hochgehen, dass die Konzernchefin der Schweizerischen Post Susanne Ruoff sogar mit Leib und Leben bedroht ist. Die Post bestätigte der Zeitung, dass "die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz von Susanne Ruoff" getroffen wurden. Laut der Meldung beauftragte die Post den privaten Sicherheitskonzern Securitas, um ein Konzept für die Sicherheit Ruoffs auszuarbeiten. So stehe ihr Chalet in Crans-Montana VS auch unter Schutz der Sicherheitsprofis und könne im Notfall rund um die Uhr überwacht werden.

"Ostschweiz am Sonntag":

Straftäter mit grauen Haaren sind laut der "Ostschweiz am Sonntag" keine Ausnahmeerscheinung mehr. Die Alterskriminalität stieg in der Schweiz in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Zwischen 2011 und 2016 wuchs die Zahl krimineller Senioren schweizweit um 20 Prozent. Allein im Kanton Thurgau verdoppelte sich die Zahl straffälliger Pensionäre im selben Zeitraum sogar von 87 auf 171 Fälle. Experten sehen als eine Hauptursache für diese Entwicklung die demografische Entwicklung. Wenn es mehr alte Menschen gibt, steige auch die Zahl der Delikte. Allerdings würden Senioren auch straffällig, um der Monotonie ihres Lebens zu entrinnen. Eine Leere im Leben könne ältere Menschen auf Ideen bringen, die sie sonst nicht gehabt hätten, sagte ein Experte zu der Zeitung.

"SonntagsZeitung":

Ein Lehrer der Schweizer Auslandsschule Swiss International Scientific School in Dubai ist laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" am 15. Februar bei seiner Ankunft im US-Bundesstaat Florida verhaftet worden. Die US-Justizbehörden werfen ihm vor, nach Florida gereist zu sein, weil er Sex mit einem siebenjährigen Buben geplant habe. Zudem habe er den Knaben zu Kinderpornografie anstiften wollen. Der Schulleiter äussert sich in der Zeitung zur Verhaftung des Pädagogen, der in Dubai als Musik- und Klassenlehrer tätig war. "Dieser Fall hat uns sehr betroffen gemacht", sagte Beat Sommer. Die Schule habe aus Presseberichten davon erfahren und dann verifiziert, ob ihr Lehrer verhaftet wurde. Die Schule habe den Lehrer mittlerweile suspendiert und die Eltern sowie das Lehrpersonal informiert. Der betroffene Lehrer sei durch eine weltweit tätigte Agentur rekrutiert und bei der Sicherheitsüberprüfung sei nichts Auffälliges bemerkt worden. Zudem habe der Mann keine Einträge im Strafregister gehabt.

"NZZ am Sonntag":

Ein Westschweizer Konvertit leitete gemäss der "NZZ am Sonntag" die schweizerisch-französischen Jihadisten-Gruppe, die vergangenen November zerschlagen wurde. Dies gehe aus vertraulichen Dokumenten der französischen Strafverfolgungsbehörden hervor, die der Zeitung vorlägen. Konkret plante der 27-Jährige Waadtländer, mit seinen Mitstreitern die Tourismusdestination Nizza anzugreifen - mittels Granate oder einem Auto, das in eine Menge fährt. Der Mann koordinierte die Vorbereitungen auf dem verschlüsselten Online-Dienst Telegram, und er sei für die Beschaffung von Waffen zuständig gewesen. Ins Visier der Behörden geriet er aufgrund einer Strafanzeige wegen häuslicher Gewalt. Der Westschweizer agierte zudem in Absprache mit einem noch flüchtigen und international gesuchten Schweizer Jihad-Reisenden.

"SonntagsZeitung" / "Le Matin Dimanche":

Die Arbeitsgruppe der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten hat laut der "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" empfohlen, künftig Drohnen bei der Polizeiarbeit einzusetzen. Somit könnten Verbrecher in Zukunft mit den flexiblen Fluggeräten verfolgt werden. "Statt mit Fahrzeugen oder Helikoptern kann die Verfolgung von Verbrechern auch mit Drohnen aufgenommen werden", sagte eine Sprecherin zu den Zeitungen. Zehn Korps setzten bereits Kopter für die Dokumentation von Unfällen oder für die Personensuche ein. Weitere Kantone würden die Anschaffung der unbemannten Fluggeräte evaluieren.

"NZZ am Sonntag":

Die SBB-Tochter Elvetino verzichtet laut der "NZZ am Sonntag" künftig auf ihr umstrittenes Disziplinarsystem. Das Bahngastronomieunternehmen verteilte Strafpunkte an Angestellte, die unrasiert, mit schmutzigen Schuhen oder ungebügelten Hemden zur Arbeit erschienen. Acht Punkte führten zur Kündigung. Elvetino will diese Regelung nunmehr abschaffen. Wann der Strafpunktekatalog aufgegeben wird, bleibt allerdings offen. "Wir können dazu noch keine Details bekanntgeben", sagte ein SBB-Sprecher zu der Zeitung. Er betonte jedoch, dass ein solches System nicht mehr zeitgemäss und nicht mit der Betriebskultur vereinbar sei.

"SonntagsBlick":

Raucher unter den SBB-Passagieren werfen laut einer Meldung des "SonntagsBlick" pro Jahr rund 100 Tonnen an Zigarettenstummel zwischen die Bahnsteige. Die Zeitung beruft sich dabei auf interne Angaben der SBB. Um die Sauberkeit in den Bahnhöfen zu verbessern, strebten die SBB nun an, das Rauchen auf dem Perron ganz zu unterbinden. Seit Anfang Monat liefen daher Tests an den Bahnhöfen Basel SBB, Bellinzona, Chur, Neuenburg, Nyon VD und Zürich Stadelhofen. Im Extremfall könnten Bahnhöfe danach zu raucherfreien Zonen erklärt werden. Bei den SBB sorgten obendrein täglich 1200 Mitarbeiter für Sauberkeit der Bahnhöfe und müssten unter anderem 6371 Abfallkübel leeren.

"SonntagsBlick":

Der Politiker Alexander Tschäppät leidet laut einer Meldung des "SonntagsBlick" an Krebs. In einem Interview mit der Zeitung sagte der volkstümliche SP-Nationalrat, dass er aber keine grosse Sache aus dem Umstand machen und sich weiterhin seinem politischen Mandat widmen will. So plant er trotz seiner schweren Erkrankung, an der am Montag beginnenden Frühlingssession der eidgenössischen Räte teilzunehmen.

"Le Matin Dimanche":

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften schlägt laut einer Meldung von "Le Matin Dimanche" vor, dass ein Arzt einem Patienten mit unerträglichen Schmerzen helfen kann, selbst wenn sein Lebensende noch nicht nahe ist. Der Verband Schweizer Ärzte FMH lehnt dagegen jede Öffnung von Suizidhilfe ab. Vom Ärzteverband hiess es dazu, man würde sich sonst vom ursprünglichen Ziel entfernen, Menschen mit einer unheilbaren Krankheit zu helfen.

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SDA-ATS