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Krise begünstigt laut Studie Wirtschaftskriminalität

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 09:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Finanz- und Wirtschaftskrise begünstigt die Wirtschaftskriminalität. Ein Drittel der befragten Unternehmen stellt eine Zunahme von Zwischenfällen in den letzten zwölf Monaten fest, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft PWC hervorgeht.
29 Prozent der befragten Firmen in der Schweiz sehen aufgrund des Konjunkturabschwungs ein erhöhtes Risiko für Wirtschaftsdelikte, wie PricewaterhouseCoopers (PWC) vor den Medien in Zürich bekannt gab. 17 Prozent der Befragten meldeten mindestens einen aufgedeckten Deliktsfall in der Höhe von durchschnittlich 1,5 Mio. Franken.
Mit Abstand am häufigsten genannt werden Vermögensveruntreuungen, gefolgt von Buchführungsdelikten, Verstössen gegen das geistige Eigentum und Geldwäscherei. Erst danach folgen Korruption und Bestechung sowie Insiderhandel.
Dabei kommen in der Finanzbranche die meisten Fälle von Wirtschaftsdelikten vor. 70 Prozent der Täter stammen aus dem mittleren und oberen Management. Als Hauptmotive vermuten die Befragten den gestiegenen Leistungsdruck und den Wunsch nach Erhalt des Lebensstandards.
Der Rückgang der Ausgaben für die Einhaltung der Vorschriften in den Unternehmen (Compliance) erschwere die Aufklärung von Wirtschaftsdelikten, hiess es weiter.

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