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Kuba gedenkt am ersten Todestag des Revolutionsführers Fidel Castro

Fidel Castros Porträt auf einer Mauer in Kubas Hauptstadt Havanna

KEYSTONE/AP/RAMON ESPINOSA

(sda-ats)

Am ersten Todestag von Fidel Castro hat Kuba des legendären Revolutionsführers gedacht. Die Parteizeitung "Granma" widmete ihm am Samstag fast ihre gesamte Ausgabe.

Für den Abend hatte die kommunistische Jugend zu einer Gedenkfeier auf den Stufen vor der Universität von Havanna geladen. Auch Kubas Verbündete ehrten den ehemaligen Präsidenten der sozialistischen Karibikinsel.

"Ein Jahr nach dem Tod von Comandante Fidel Castro zollen die Revolutionäre der Welt seinem Andenken, Beispiel und Kampf ihren Respekt und halten seine Idee von der Solidarität der Völker hoch", schrieb Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro auf Twitter.

"Fidel ist nicht tot. Durch die Kraft seiner revolutionären Ideen, die Liebe zum Vaterland und die Solidarität mit den Völkern der Welt wird er immer weiter leben", schrieb Boliviens Präsident Evo Morales.

Castro war am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hatte das Land 47 Jahre regiert und sich 2006 aus der aktiven Politik zurückgezogen. Die zögerliche wirtschaftliche Öffnung und die Annäherung an den einstigen Erzfeind USA unter seinem Bruder und Nachfolger Raúl Castro sah er kritisch.

Im Februar kommenden Jahres will Raúl Castro als Präsident zurücktreten. Erstmals seit fast 60 Jahren steht dann kein Castro mehr an der Staatsspitze in Kuba.

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