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Ein Schwan schwimmt auf der rot eingefärbten Moldau in Prag. Eine Künstlergruppe protestierte mit der Farbe gegen die kommerzielle Umnutzung des Ausstellungssaals Manes am Flussufer.

Keystone/CTK/Ondrej Deml

(sda-ats)

Nachdem eine unbekannte Substanz die Moldau in Prag rot gefärbt hatte, ist das Rätsel nun gelöst: Eine Künstlergruppe wollte damit am Montagabend gegen die kommerzielle Umnutzung des Ausstellungssaals Manes am Flussufer protestieren.

Die Aktivisten mit dem Namen Bolt958 bekannten sich auf ihrer Facebook-Seite dazu. "Eine gelungene Aktion", schrieb ein Internetnutzer am Dienstag. Ein anderer kritisierte, die Färbung habe Panik hervorgerufen und die Feuerwehr unnötig beschäftigt.

Der Ausstellungssaal war in den Jahren 1928 bis 1930 im Auftrag der Künstlergruppe Manes erbaut worden. Der funktionalistische Gebäudekomplex neben einem Wasserturm aus dem 15. Jahrhundert ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er gehört der Tschechischen Stiftung für Bildende Kunst (NCVU), wird aber zur Zeit für die Vermarktung und den Verkauf von Turnschuhen vermietet.

"Das Manes soll den Künstlern dienen", forderten daher die Aktivisten von Bolt958. "Das Manes blutet aus und fängt an zu stinken" - so erklärten sie die Wahl der roten Farbe. Mit der Einbringung der Farbpigmente in den Fluss, der in die Elbe fliesst, beschäftigt sich nun die Polizei. Entwarnung gab die Feuerwehr: Der Stoff habe sich aufgelöst, es drohe keine Gefahr.

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SDA-ATS