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Kundgebungen führen zu Abbruch von Parlamentssitzung in Argentinien

Brandsätze und Steinwürfe: Chaoten demonstrieren in Argentinien gegen Sparmassnahmen.

KEYSTONE/AP/NATACHA PISARENKO

(sda-ats)

Wegen Ausschreitungen bei Demonstrationen hat das argentinische Parlament eine Debatte über eine Reform des Pensionssystems abgebrochen. Rund tausend Sicherheitskräfte hielten am Donnerstag Protestmärsche vor dem Kongressgebäude in Buenos Aires auf.

Derweil kamen die Abgeordneten in der Hauptstadt zur Abstimmung über eine Neuberechnung der Inflationsanpassung der Pensionen zusammen. Die Regierung des konservativen Staatschefs Mauricio Macri wollte per Gesetz eine Einsparung von jährlich umgerechnet 5,7 Milliarden Franken (100 Milliarden Peso) erreichen. Die Sitzung wurde schliesslich wegen der gewalttätigen Demonstranten abgebrochen.

Zwei Oppositionsabgeordnete wurden in unmittelbarer Nähe des Kongressgebäudes von den Sicherheitskräften mit Pfeffergas besprüht. Nach Angaben des Sicherheitsministeriums wurden 26 Demonstranten festgenommenen, 15 Autos in Brand gesetzt und 12 Mitglieder der Sicherheitskräfte durch Steinwürfe verletzt.

Ein Rechtsanwalt der Demonstranten sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass mehr als 50 Menschen festgenommenen worden seien. Die Regierung Macris versucht mit Hilfe verschiedener Massnahmen, das Staatshaushaltsdefizit zu senken.

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