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Rund 50 Personen haben am Dienstag lautstark vor der italienischen Botschaft in Bern gegen die Ereignisse in Libyen protestiert. In Lausanne nahmen rund 100 Personen an einer Kundgebung gegen Gaddafi teil. In Genf wurde die Vertretung Libyens bei der UNO verwüstet.

Die Demonstranten vor der italienischen Botschaft in Bern warfen der italienischen Regierung vor, dem libyschen Machthaber Gaddafi bei der gewaltsamen Bekämpfung der Proteste zu helfen. "Berlusconi unterstützt Gaddafi", rief einer der Demonstranten.

Die italienische Regierung leiste militärische Hilfe bei der gewaltsamen Bekämpfung der Proteste in Libyen, indem sie Militärpiloten zur Verfügung stelle, heisst es in einer Protestnote, welche die Demonstranten verteilten.

Angst um Freunde und Familien

Bei den Kundgebungsteilnehmern handelte es sich vorwiegend um in der Schweiz ansässige Libyer. Sie trugen Transparente mit Bildern von getöteten Demonstranten und Sätzen wie "Stop the massacre" auf sich. Sie skandierten Parolen wie "Gaddafi Diktator".

"Wir haben Angst um unsere Familien und Freunde in Libyen", sagte der 23-jährige Abobaker Abdu an der Kundgebung. Seine Verwandten lebten 60 Kilometer westlich von Tripolis, wo die Situation angespannt, aber noch nicht so gefährlich sei wie in der Hauptstadt. Ein Freund aus der Nähe von Tripolis habe hingegen von einem Massaker gesprochen.

Die Demonstration vor der italienischen Botschaft fand unter einem grossen Sicherheitsdispositiv statt. Davor hatten die Demonstrierenden erfolglos versucht, ins Innere der libyschen Botschaft in Bern zu gelangen.

Massaker stoppen

Auch in Lausanne fand am Dienstagabend eine von Nordafrikanern organisierte Kundgebung gegen Gaddafi und für Solidarität mit der arabischen Welt statt. Rund 100 Personen nahmen daran teil.

Sie kritisierten die aktuelle Barbarei in Libyen. "Gaddafi, es reicht", "Gaddafi Mörder", wurde skandiert. "Stopp dem Massaker an Unschuldigen" und "Es lebe die Freiheit im arabischen Raum" stand auf Spruchbändern.

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SDA-ATS