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Eine Kundgebung für das Unabhängigkeitsreferendum in der nordirakischen Kurden-Metropole Erbil. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/GAILAN HAJI

(sda-ats)

Vor dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak hat der Präsident der Minderheit, Massud Barsani, sein Festhalten an der Abstimmung verteidigt. Es sei kein Verbrechen, die Kurden am Montag nach ihrem Wunsch für die Zukunft zu befragen.

"Wir haben unser Bestes getan, um eine Lösung mit Bagdad und der internationalen Gemeinschaft zu finden. Bagdad hat uns nicht akzeptiert und uns damit dazu gezwungen, diesen Schritt zu machen", sagte Barsani am Sonntag nahe Erbil.

Barsani sagte dabei zu, dass die "exzellente" Zusammenarbeit der kurdischen Peschmerga-Streitkräfte mit der irakischen Armee weitergehen werde. Die Vereinten Nationen und die USA hatten sich zuletzt skeptisch bis ablehnend zu dem Referendum geäussert, weil sie den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak gefährdet sehen.

In Richtung der Nachbarländer Türkei und Iran, die die Kurden zur Verschiebung des Urnengangs aufgefordert hatten, sagte Barsani: "Unsere Botschaft an die unsere Nachbarn ist, dass wir uns auf eine ausgezeichnete Beziehung zu ihnen freuen." Die Kurden seien noch nie ein Instabilitätsfaktor gewesen und würden sich an die internationalen Grenzen halten.

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SDA-ATS