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Ein Kämpfer des SDF bringt sich in einer zerstörten Wohnung an der Frontlinie in der umkämpfen Stadt al-Rakka in Stellung gegen die Kämpfer des IS. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/HUSSEIN MALLA

(sda-ats)

Ein kurdisch geführtes Bündnis hat in Rakka eigenen Angaben zufolge eine letzte Offensive gestartet, um die ehemalige IS-Hochburg von den verbliebenen Dschihadisten in der Stadt zu befreien. Es seien bereits 90 Prozent der Stadt erobert.

Noch seien dort aber etwa 150 Extremisten, berichteten die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) am Sonntag. "Die letzte Schlacht wird weitergehen, bis die gesamte Stadt von den Terroristen gereinigt ist, die sich nicht ergeben wollten", hiess es in der Stellungnahme.

Den SDF zufolge hatten sich 275 syrische IS-Kämpfer in den vergangenen Tagen ergeben, nachdem eine Einigung für einen friedlichen Abzug mit ihnen erzielt worden war.

Auch Zivilisten konnten Rakka verlassen. Unter den übrig gebliebenen Kämpfern in dem wenige Hundert Meter langen Gebiet im Stadtzentrum seien vor allem ausländische IS-Anhänger, aber auch vereinzelte syrische Extremisten.

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SDA-ATS