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Kurz vor dem Start der ersten Bitcoin-Terminkontrakte mehren sich die technischen Probleme beim Bitcoin-Handel. (Themenbild)

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Kurz vor dem Start von Terminkontrakten auf die Digitalwährung Bitcoin steigt die Nervosität am Markt von Minute zu Minute. Zudem traten einmal mehr die technischen Probleme beim Handel mit Kryptowährungen offen zu Tage.

So stieg der Bitcoin auf dem Handelsplatz Coinbase am Donnerstagabend innerhalb von 90 Minuten erst von 16'000 Dollar auf fast 20'000 Dollar, um dann wieder alle Gewinne abzugeben. Zeitweise konnte über Coinbase nicht gehandelt werden, auch andere Marktbetreiber berichteten von Schwierigkeiten und zunehmenden Attacken von Hackern.

Vergangenen Freitag hatte die US-Behörde CFTC grünes Licht für Bitcoin-Futures gegeben. Die US-Börse CBOE will Sonntag den ersten Bitcoin-Future in den Handel bringen, eine Woche später will die Chicago Mercantile Exchange (CME) folgen.

Mit Future-Kontrakten werden Rohstoffe oder Finanzprodukte zu einem vorab festgelegten Preis zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt gehandelt. Dadurch können sich Käufer und Verkäufer gegen Preisschwankungen absichern. Es sind aber auch Spekulationen auf Kursentwicklungen möglich - auch auf einen Wertverfall.

Die hohen Ausschläge am Donnerstag waren bei anderen Handelsplätzen nicht zu sehen - auch ein Zeichen dafür, dass es in der kommenden Woche bei den verschiedenen Bitcoin-Märkten mit dem Start von Futures an etablierten Börsen wie der CBOE oder Chicago Mercantile Exchange (CME) weiter zu Marktverwerfungen kommen dürfte.

Nach dem starken Ausschlag vom Donnerstagabend kostete ein Bitcoin am Freitagmorgen bei Coinbase knapp 16'000 Dollar und damit immer noch rund 60 Prozent mehr als vor einer Woche.

Beim Marktplatz Bitstamp lag der Kurs zuletzt bei gut 15'000 Dollar - der riesige Abstand zwischen den beiden Handelsplätzen ist ein weiterer Beleg für die Schwierigkeiten bei einer transparenten Kursbildung.

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SDA-ATS