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Kylie Minogue, seit Jahrzehnten als Pop-Prinzessin unterwegs, gibt auf ihrer aktuellen Tour die Göttin. Am Mittwoch gastierte die 42-Jährige mit ihrer "Aphrodite - Les Folies"-Show im Zürcher Hallenstadion.

Standesgemäss liess sie sich in einer goldenen Muschel auf die Bühne transportieren. Im Hintergrund war die blau beleuchtete Akropolis zu erkennen. Zu jedem Stück wurde ein neues, prächtiges Bild geboten. Bei "I Believe in You" (2004) zogen goldgewandete Tänzer Minogue in einem Streitwagen an den Bühnenrand.

Minogue, die seit Mitte der 80er Jahre im Showgeschäft ist, bereitete die Tournee zu ihrem elften Studioalbum "Aphrodite" offenkundig sorgfältig vor. Die Arbeiten im Vorfeld sollen ein ganzes Jahr gedauert haben. Für die Sängerin, ihre Band, 18 Tänzer und Luftakrobaten wurden rund 200 Kostüme angefertigt.

Der Aufwand hat sich weitgehend ausbezahlt. Das Hallenstadion war mit 8200 Besucherinnen und Besuchern nicht ganz ausverkauft, die Anwesenden erlebten aber eine bombastische Show im Stil einer Las-Vegas-Revue. Bisweilen wirkte das Zürcher Publikum ob des bonbon-bunten Angriffs auf die Sehnerven gar etwas erschlagen.

Das Griechenland-Thema schien nicht genug hergegeben zu haben für das gesamte Konzert. Am späteren Abend tanzten die Begleiter der Göttin plötzlich Samba. Die Huldigungen ihrer Fans hatte Minogue natürlich auch dann noch auf sicher.

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SDA-ATS