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Die Bäume wachsen für Henri Laaksonen (ATP 95) noch nicht in den Himmel. Der Schweizer mit finnischen Wurzeln scheidet in Gstaad in den Achtelfinals aus.

Der 25-jährige Laaksonen vermochte den Exploit vom Vortag, als er in 2:54 Stunden Thomaz Bellucci schlug, nicht zu wiederholen. Das Marathonspiel vom Mittwoch erwies sich gegen den als Nummer 8 gesetzten Portugiesen João Sousa (ATP 61) als Handicap. Laaksonen wirkte müde, ausgelaugt. Sousa dominierte die Partie mit dem Aufschlag und der Vorhand. Laaksonen unterliefen viel zu viele Fehler. Nach 55 Minuten verwertete Sousa den ersten Matchball zum 6:1, 6:2-Sieg.

Henri Laaksonen liess in Gstaad eine grosse Chance ungenützt. João Sousa gehörte vor einem Jahr zwar noch zu den Top 30 der Welt, machte aber in den letzten drei Monaten eine Durststrecke durch. Seit April verlor er achtmal in der Startrunde und überstand nur am French Open eine Runde. Und in den Viertelfinals hätte auf Laaksonen nicht ein Mitfavorit, sondern der deutsche Qualifikant und Aussenseiter Yannick Hanfmann (ATP 170) gewartet.

Laaksonen hätte der überraschendste Schweizer Viertelfinalist in Gstaad seit Claudio Mezzadri (1987) und Qualifikant Roland Stadler (1986) werden können. Aber nur zu Beginn des Spiels sah es für Henri Laaksonen kurz gut aus. Laaksonen begann die Partie mit einem Break und besass beim Stand von 1:1 nochmals eine Breakmöglichkeit. Stattdessen gewann Sousa aber nach dem 0:1 sieben Spiele hintereinander.

Am Ende blieb Laaksonen nur die grosse Resignation: "Ich hatte keine Chance. Wenn der Gegner mit dem Aufschlag, mit den Returns, mit der Vorhand und mit der Rückhand besser ist, dann kannst du nicht gewinnen. Genau das war heute der Fall. Ich brauche mir keine Vorwürfe zu machen, denn mit dem Erreichen der Achtelfinals habe ich hier das Maximum für mich herausgeholt."

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SDA-ATS