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Lafontaine will nicht mehr in den deutschen Bundestag

Der frühere Parteichef der deutschen Linkspartei, Oskar Lafontaine, tritt nicht zur Bundestagswahl an. Er werde sich bei der Wahl am 22. September nicht um ein Mandat bewerben, sagte Lafontaine am Montag in Saarbrücken.

Vor allem die West-Landesverbände hatten den 69-Jährigen gedrängt, erneut zu kandidieren. Zuletzt war er 2009 in den Bundestag eingezogen, hatte sich aber nach einer Krebserkrankung zurückgezogen und führt seither die Linken-Fraktion im saarländischen Landtag.

Lafontaine ist eine der prominentesten Figuren der deutschen Linken. Als SPD-Politiker war er von 1985 bis 1998 Ministerpräsident des Saarlands und von 1995 bis 1999 SPD-Bundesvorsitzender.

Nach dem Wahlsieg von Rot-Grün 1998 wurde er Bundesfinanzminister, überwarf sich aber nach wenigen Monaten mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und trat zurück. 2005 trat er aus der SPD aus.

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