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Lakers und Ajoie ermitteln ersten unterklassigen Cupfinalisten

Mit den Rapperswil-Jona Lakers und Ajoie treffen am Donnerstagabend in den Halbfinals des Schweizer Cup zwei Vertreter der Swiss League aufeinander. Den zweiten Finalisten ermitteln Biel und Davos.

In den ersten drei Saisons seit der Neulancierung des Wettbewerbs schaffte keine unterklassige Mannschaft den Sprung in die Halbfinals, nun stehen mit den Lakers und Ajoie gleich zwei in der Runde der besten 4. Und dies, obwohl beide steinige Wege zu bewältigen hatten. Rapperswil-Jona liess den Topteams Lugano (3:0) und Zug (5:1) keine Chance, Ajoie eliminierte mit Lausanne (4:2), den ZSC Lions (5:4 n.P.) und den SCL Tigers (4:3 n.V.) gleich drei Mannschaften aus der National League.

Die ambitionierten Lakers, die sich geschickt verstärkt haben und unbedingt zurück ins Oberhaus wollen, gehen als Favorit in diesen Halbfinal. Die St. Galler führen die Rangliste der Swiss League mit einem Vorsprung von elf Punkten auf das zweitplatzierte Olten an und haben 19 Zähler mehr auf dem Konto als Ajoie. In den Direktduellen in dieser Saison steht es 2:1 für Rapperswil-Jona.

Allerdings missglückte den Lakers die Hauptprobe am Dienstagabend mit der 5:6-Heimniederlage gegen Thurgau. Ajoie siegte in La Chaux-de-Fonds 3:2. Ohnehin sind die Jurassier mit ihrem kanadischen Topduo Philip-Michael Devos und Jonathan Hazen, den beiden besten Skorern der Swiss League, stets ein gefährlicher Gegner.

Noch spezieller macht das Spiel, dass es im Tor zum Duell zwischen den Brüdern Melvin und Dominic Nyffeler kommt. Melvin ist ein wesentlicher Faktor für den Höhenflug der Lakers. Die Abwehrquote des 23-Jährigen in der Meisterschaft beträgt 94,03 Prozent, wobei er siebenmal zu Null spielte. In den drei Cupspielen liess er sich bloss einmal bezwingen. "Er strahlt eine Ruhe aus", sagte der Rapperswiler Routinier Sven Lindemann. "Weil wir wissen, dass hinten eine Wand steht, können wir beruhigter aufspielen und auch mal etwas mehr wagen." Auch der zwei Jahre ältere Dominic spielt mit einer Fangquote von 92,54 Prozent eine starke Saison. Insofern wird viel vom Brüder-Duell abhängen, welche Mannschaft als erster Unterklassiger den Final erreicht.

Biel und Davos in Topform

Wie Rapperswil-Jona und Ajoie standen auch Biel und Davos im Cup noch nie im Endspiel, sodass sich mit Sicherheit ein neues Team in die Siegerliste eintragen wird. Sowohl die Seeländer als auch die Bündner präsentierten sich zuletzt in Hochform. Biel hat zehn der letzten zwölf Meisterschaftsspiele für sich entschieden, der HCD gewann viermal hintereinander.

Bei den Davosern stellt sich aber trotz des überzeugenden 4:1-Heimsieges am Dienstag gegen Schweizer Meister Bern die Frage nach dem Energielevel, standen sie doch am Spengler Cup in der Altjahreswoche an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Einsatz. Die Bieler, die mit einem 2:0 gegen Fribourg-Gottéron ins neue Jahr starteten, sind diesbezüglich deutlich frischer. Die bisherigen Direktbegegnungen in dieser Saison versprechen eine spannende Partie, gab es doch dreimal ein 3:2 für den HCD, der sechsmal hintereinander gegen die Seeländer siegte.

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