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Für ein paar Stunden war Altdorf am Mittwoch die "Hauptstadt" der Schweiz. Der Bundesrat hielt im Schatten des Telldenkmals seine erste auswärtige Sitzung in diesem Jahr ab und suchte bei dieser Gelegenheit das Gespräch mit der Bevölkerung.

Es sei eine Ehre für den Bundesrat, im Herzen der Schweiz zu weilen, sagte Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey beim Apéro im Tellspielhaus. Es sei immer eine bereichernde Erfahrung, ausserhalb Berns zu tagen.

Am Anfang der Schweiz stehe die Entschlossenheit der Urkantone, sich selbst zu regieren, sagte die Bundesrätin. Und diese Tradition stehe auch für die heutige Eidgenossenschaft. Die Rednerin würdigte den Gotthard als ein Symbol für die Verbindung zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd.

Die Probleme, die Uri bewegten, stünden auch beim Bundesrat ganz oben auf der Traktandenliste, versicherte Calmy-Rey: Gotthardtunnel, NEAT, Energie, Verkehr. Auf die Sorgen des Kantons hatte zuvor der Urner Landammann Markus Züst in seiner Begrüssung hingewiesen und Partnerschaft eingefordert.

"Nicht nur den Zügen nachwinken!"

Man hoffe, so Züst, dass für die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels, der mit einer mehrjährigen Schliessung verbunden ist, eine Lösung gefunden werde, die für alle Betroffenen verträglich sei. Auch bei der NEAT wolle Uri nicht nur Lasten tragen, sondern auch Nutzen ziehen: "Wir wollen nicht nur den Zügen nachwinken!"

Man fühle sich aber geehrt, den Bundesrat in Altdorf zu haben, sagte Züst. Uri sei ein aufgestellter Kanton - klein, aber fein. Zwar habe man noch nie einen Bundesrat gestellt. Das habe aber die Urner nicht davon abgehalten, ihre Interessen in Bern zu vertreten, notfalls mit den Hörnern des Uri-Stiers.

Der Bundesrat war am Morgen mit dem Zug in Altdorf angekommen; in einem Sonderwagen hatte er das Frühstück eingenommen und die Sitzung vorbereitet. Diese begann um zirka neun Uhr im Bannersaal des Altdorfer Rathauses.

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SDA-ATS