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Trotz einem Rekordumsatz im letzten Jahr baut der Zuger Stromzählerproduzent Landis+Gyr in Fehraltorf ZH voraussichtlich 20 Stellen ab. Grund dafür ist die Umlagerung einer Kleinserienmontage von Fehraltdorf nach Frankreich.

Da es sich um eine Umlagerung handle, seien Entlassungen "vermutlich unvermeidlich", sagte Konzernsprecher Thomas Zehnder am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Es handle sich um einen strategischen Entscheid: Im französischen Montluçon gebe es bereits eine grössere Produktionsstätte und durch die Zusammenlegung könnten Synergien geschaffen werden. "Der starke Franken und das höhere Lohnniveau in der Schweiz helfen sicher auch nicht", sagte Zehnder.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, ist Landys+Gyr 2011 weiter gewachsen. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf den Rekordwert von knapp 1,6 Mrd. US-Dollar. Zulegen konnte Landys+Gyr insbesondere in der Region Asien-Pazifik. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar.

Die 1896 gegründete Landis+Gyr ist in 30 Ländern vertreten. Die Firma beschäftigt weltweit 5000 Mitarbeiter. Letztes Jahr war das Unternehmen von Toshiba übernommen worden.

SDA-ATS