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Landwirte appellieren mit Bauernmarsch in Bern an Politik

Mit Kuhglocken und Transparenten haben Bauern auf dem Bundesplatz in Bern darauf aufmerksam gemacht, dass die Lebensmittelproduzenten - vorab die Milchbauern - immer weniger verdienen. Sie forderten, die Politik müsste intervenieren.

Die Partnerschaft zwischen Milchproduzenten und Abnehmern müsse vertraglich festgelegt werden, sagte Christian Hofmann von der Westschweizer Bauernorganisation Swiss Agri Militant (SAM) am Donnerstag in Bern. Es brauche Klarheit über die Menge und den Preis der Milch.

Vor mehreren Dutzend Bauernfamilien betonten verschiedene Redner, dass der Richtpreis von 68 Rappen pro Kilogramm Milch eingehalten werden müsse - auch wenn dieser noch nicht einmal die Produktionskosten decke.

Die Milchproduzenten zeigten sich auch solidarisch mit ihren Kollegen. "Milch, Fleisch, Kartoffeln - alles wird immer billiger", sagte Hofmann.

Patrick Demont, Co-Präsident von SAM, warnte, immer mehr Betriebe drohten zu verschwinden. Dies gefährde auf lange Sicht die Versorgungssicherheit und damit die ganze Schweizer Bevölkerung. Der junge Landwirt warb denn auch für die Initiative "Für Ernährungssicherheit".

Vor der Kundgebung auf dem Bundesplatz waren die Bauern, von denen viele in Edelweisshemden gekleidet waren, unter Glockengeläut vom Bärengraben zum Bundeshaus gezogen. Der Marsch stand unter dem Motto "Stopp dem Diebstahl von landwirtschaftlichen Produkten". Unterstützt wurde die Aktion von der Bauerngewerkschaft Uniterre.

Die Politik müsse mehr für die Bauern tun, waren sich alle Redner einig. Eine Petition mit mehreren Forderungen übergaben die Landwirte dem abtretenden Nationalratspräsidenten Stéphane Rossini (SP/VS). Dieser versprach, sie den zuständigen Organen des Parlaments weiterzuleiten.

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