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Machtwechsel im Weltverband UCI: Der Franzose David Lappartient verdrängt am Kongress in Bergen den bisherigen Präsidenten Brian Cookson. In einer Kampfwahl löste er den Briten nach vier Jahren ab.

Der 44-jährige Lappartient erhielt 37 von 45 und damit überraschend viele Delegierten-Stimmen. In seiner Rede vor der Wahl hatte Lappartient versprochen, die Korruption im Verband zu beseitigen, die der UCI einen "desaströsen Ruf" eingebracht habe.

Cooksons Ruf hatte zuletzt gelitten, obwohl er als Nachfolger der beiden mehr als umstrittenen Hein Verbruggen und Pat McQuaid wieder Ruhe in den Verband gebracht hatte.

Lappartient ist der Präsident des europäischen Radsportverbands (UEC) und der erste Franzose in diesem Amt seit Achille Joinard (1947 bis 1957). Lappartient steht den Organisatoren der Tour de France, der Firma ASO, nahe, womit deren Einfluss weiter zunehmen dürfte.

Für den Schweizer Radsport ist die Wahl von Lappartient nicht unbedingt eine gute Nachricht. Sowohl die Verantwortlichen des nationalen Verbandes als auch jene der Tour de Suisse hatten auf eine Wiederwahl von Cookson gehofft.

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SDA-ATS