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Lara Gut will ihr enttäuschendes Abschneiden an den Winterspielen in Pyeongchang hinter sich lassen. Ihr Fokus liegt ganz auf dem Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G.

Sie habe noch einige wichtige Rennen in dieser Saison vor sich, sagt Gut. "Es ist deshalb jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um die Olympischen Spiele zu analysieren und herauszufinden, was hätte sein können, wenn alles gestimmt hätte." Nun geht es für die Gesamtweltcupsiegerin von 2016 vielmehr darum, am Samstag in Crans-Montana (Start 10.30 Uhr) einen guten Super-G zu zeigen. Diesem Rennen gehört denn auch ihre ganze Konzentration. Auf die Teilnahme tags darauf in der Kombination verzichtet die 27-Jährige.

Nach sechs von acht Super-G in diesem Winter liegt Gut 18 Punkte vor der Liechtensteinerin Tina Weirather (339:321). Alle anderen Fahrerinnen weisen im Kampf um die kleine Kristallkugel einen riesigen Rückstand auf und haben unter normalen Umständen keine Chancen mehr. Auch Gut, die in ihrer stärksten Disziplin über eine gesamte Saison schon zweimal die Stärkste war, sagt, dass "ich mit Tina um die kleine Kugel kämpfe". Beim Weltcup-Finale übernächste Woche in Are, dem WM-Austragungsort 2019, steht der letzte Super-G im Programm.

Nicht alles auf Ergebnisse reduzieren

Sollte es mit dem Kristall nicht klappen, so will Gut trotzdem nicht von einer missratenen Saison sprechen. Ebenso wenig will sie das aufgrund der Resultate in Südkorea tun. Die 24-fache Weltcupsiegerin verwehrt sich dagegen, dass wegen zwölf Hundertstel - um diese Zeitspanne verpasste sie als Super-G-Vierte olympisches Gold - ein solch hartes Urteil gefällt wird: "Man darf nicht immer alles auf die Ergebnisse reduzieren."

Dass sie an Olympia auf die Kombination verzichtet habe, sei eine Folge des Schlages auf ihr linkes Knie kurz vor vor ihrem Ausscheiden in der Abfahrt gewesen. "Ich habe gewusst, dass es kein grösseres Problem mit dem Knie ist. Aber die Kombination, welche nicht mein wichtigstes Rennen in Südkorea war, war es mir nicht wert, etwas zu riskieren."

Um eine ganz andere Situation handelt es sich nun beim Super-G auf dem Walliser Hochplateau. Gut schwärmt von der Piste Mont Lachaux: "Ich habe zwar hier wegen den vielen wetterbedingten Rennabsagen erst ein Rennen bestritten. Und bin in dieser Abfahrt (2014 - Red.) auch noch im oberen Teil ausgeschieden." Aber aus den damaligen Trainings habe sie sehr positive Eindrücke. "Es handelt sich um eine der anspruchsvollsten Weltcup-Pisten, mit zahlreichen Übergängen." Auch den für Samstag ausgeflaggten Kurs hat die Tessinerin in einer Video-Aufzeichnung der Trainer schon gesehen. "Das wird bestimmt ein interessantes Rennen", verspricht Gut.

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SDA-ATS