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Lastwagenfahrer demonstrieren in Frankreich gegen die Arbeitsmarktreform von Präsident Emmanuel Macron.

KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

(sda-ats)

Französische Lastwagenfahrer haben mit Strassenblockaden gegen die Arbeitsmarktreform von Präsident Emmanuel Macron protestiert. Die Aktionen hatten am Montag aber nur geringe Auswirkungen.

Französische Medien berichteten, dass die Polizei an mehreren Orten Blockaden verhindert oder aufgelöst habe. Fast alle Kraftstoffdepots seien frei zugänglich, teilte das für Verkehr zuständige Umweltministerium mit. Damit sei die Versorgung der Tankstellen normal gewährleistet.

Im vergangenen Jahr hatten streikende Fernfahrer aus Protest gegen eine Arbeitsmarktreform einer Vorgängerregierung tagelang Depots und Raffinerien blockiert. Viele Tankstellen im Land sassen damals zeitweise auf dem Trockenen.

"Wir haben natürlich zunächst Massnahmen ergriffen, um Blockaden zu verhindern", sagte Regierungssprecher Christophe Castaner am Montag im Sender BFMTV. Er versicherte aber zugleich die Dialogbereitschaft der Regierung.

Zwei Gewerkschaften hatten zu den Aktionen der Fernfahrer aufgerufen. Fabrice Michaud von der Gewerkschaft CGT nannte im Sender Europe 1 am Montag das Ziel, die Proteste in den kommenden Tagen auszuweiten.

Die Regierung will Unternehmen mit der Lockerung des Arbeitsrechts mehr Flexibilität verschaffen. Sie hofft, dass Firmen dann eher neue Mitarbeiter einstellen und die Reform somit zum Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit beiträgt. Die Verordnungen sind bereits in Kraft getreten.

Vor allem kleine Unternehmen können damit Details der Arbeitsbedingungen leichter direkt mit ihrer Belegschaft aushandeln. Ausserdem werden Entschädigungen für unrechtmässige Kündigungen gedeckelt. In den vergangenen Wochen gab es mehrere grosse Demonstrationen gegen die Reform, die Regierung blieb aber hart.

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SDA-ATS