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Lauer Start nach Rekordbörsengang von Santander Brasil

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2009 - 17:51 publiziert
(Keystone-SDA)

São Paulo - Rekordbörsengang in Brasilien: Die spanische Santander-Bank hat mit dem Börsengang ihrer brasilianischen Tochter rund 14,1 Mrd. Real (rund 8,3 Mrd. Franken) eingenommen und gilt damit auf dem weltweiten Börsenparkett als grösster Neuzugang des laufenden Jahres.
Die Aktien wurden zum Preis von 23,5 Real ausgegeben, starteten aber zum Auftakt des ersten Handelstages an der Bovespa-Börse in São Paulo zunächst mit einem leichten Abschlag von 0,47 Prozent (23,39 Real).
Santander Brasil ist nach mehreren Bank-Akquisitionen in den vergangenen Jahren inzwischen die drittgrösste Privatbank Brasiliens. Nach Angaben der brasilianischen Börsenaufsicht CVM wurden am Dienstag insgesamt 600 Millionen Aktien ausgegeben.
Santander Brasil verdrängte mit seiner Premiere die China State Construction Engineering Corp. (CSCEC) von Platz eins der grössten Börsengänge 2009. Der chinesische Baukonzerns hatte im Juli in Shanghai bei seinem Auftritt rund 7,3 Mrd. Dollar an Kapital eingesammelt.
Santander Brasil unterhält in Brasilien mehr als 2000 Niederlassungen und will die Einnahmen aus der Kapitalerhöhung unter anderem in den Ausbau des Filianetzes investieren.
Die Santander-Aktien werden auch an der Börse in New York gehandelt, wo rund 30 brasilianische Firmen notiert sind. Santander Brasil dürfte zu einem Schwergewicht an der Bovespa werden, deren Index seit Jahresanfang bereits um mehr als 60 Prozent zulegte.

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